Wussten Sie schon...?

Wissenswertes zum Thema: Trockenbatterien laden

Batterien gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Die einen sind wieder aufladbar, andere nicht. Bestimmte Kriterien sind dabei zu beachten, sonst kann man einen Fehler machen.

Der Begriff Trockenbatterie ist heute veraltet, da alle im Fachhandel erhältlichen Batterien auf dem gleichen Wirkprinzip basieren. Die sogenannten "nassen" Elemente sind seit dem 20. Jahrhundert nicht mehr gebräuchlich. Die derzeitigen Batterien bestehen aus Elektrolyten, die in gebundener Form vorliegen. Diese stecken in einem trockenen vollgesogenen Papierträger. Daher kommt die Bezeichnung Trockenbatterie. Doch muss man heute keine Unterscheidungen diesbezüglich mehr vornehmen. Im Fachhandel findet man Batterien mit verschiedenen Elektrolytlösungen. So findet man Alkali-Mangan-Batterien, Lithium- oder Zink-Kohle-Batterien. In den meisten von ihnen steckt eine Spannung von 1,5 Volt pro Zelle. Auch im Aussehen unterscheiden sich die Batterien voneinander. So existieren Knopf-, Block- oder Babyzellen.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Aufladbarkeit der einzelnen Zellen. Es gibt welche, die man immer wieder nutzen kann, und andere, die man nach Gebrauch entsorgen muss. Letztere werden auch als Primärzellen bezeichnet. Ladet man diese mit einem herkömmlichen Gerät auf, können sie sogar platzen und so einen großen Schaden anrichten. Blei-Akkus können beliebig oft aufgeladen werden. Für Primärzellen gibt es heute spezielle Ladegeräte, mit denen es dennoch funktioniert. Um Trockenbatterien laden zu können, muss man jedoch darauf achten, dass sie nie ganz leer sind. Die Anzahl der Aufladungen ist aber begrenzt und die Leistungsfähigkeit der Batterie ist stark eingeschränkt. Solche Ladegeräte findet man in speziellen Elektroläden oder im Internet. Hier gibt es auch Online-Shops, die gebrauchte Geräte anbieten. Wenn die Batterie nicht mehr aufgeladen werden kann, dann muss sie gesondert in bestimmten Sammelbehältern entsorgt werden.

10.01.2011