Wussten Sie schon...?

Die Motorrad Vollkasko bietet umfangreichen Schutz

Die Zahl der zugelassenen Motorräder steigt kontinuierlich an. Um sich vor finanziellen Risiken zu schützen, die im Straßenverkehr entstehen können, bedarf es einer geeigneten Versicherung.

Das Motorradfahren ist für viele Menschen der Inbegriff von Freiheit und steht für ein ganz besonderes Lebensgefühl. Doch die Risiken, die mit einem solchen Fahrzeug verbunden sind, sind hoch. So besteht nicht nur für den Motorradfahrer bei einem Unfall höchste Verletzungsgefahr. Auch der Schaden, der im Falle einer Kollision zweier Fahrzeuge entstehen kann, kann sehr schnell den eigenen finanziellen Rahmen sprengen. Aus diesem Grund ist es notwendig, eine entsprechende Versicherung für das Fahrzeug, sei es nun ein Pkw oder ein Motorrad, abzuschließen.

Die Produkte auf dem Versicherungsmarkt, die sich mit der Versicherung von Kraftfahrzeugen aller Art beschäftigen, gestalten sich äußerst unterschiedlich. Jeder, der ein Kraftfahrzeug aktiv im Straßenverkehr betreiben möchte, muss in jedem Fall eine entsprechende Haftpflichtversicherung besitzen. Dies schreibt der Gesetzgeber vor. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich freiwillig gegen die zahlreichen Risiken der Straßenverkehrsteilnahme versichern zu lassen. Die Motorrad Vollkasko oder die Teilkaskoversicherungen zählen dabei zu den wichtigsten Arten, um sich gegen finanzielle Risiken effizient schützen zu können. Um die richtige Versicherung auswählen zu können, spielt unter anderem der Hubraum der entsprechenden Maschine eine wichtige Rolle. So genügt es für Maschinen, die weniger als 50 ccm haben, einmal im Jahr ein Versicherungskennzeichen zu erwerben. Natürlich bestehen auch hier entsprechende Unterschiede bei dem Leistungsumfang der gekauften Versicherung.

Größere Maschinen sind in der Lage, deutlich höhere Geschwindigkeiten als Mofas oder Ähnliches zu erreichen. Betrachtet man sich die sportlich orientierten Motorräder, die eine PS-Zahl im dreistelligen Bereich besitzen und ohne Probleme mehr als 200 Stundenkilometer fahren können, wird die Gefahr, die von diesen Maschinen ausgeht, sehr deutlich. Ein Sturz oder eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug bei diesen Geschwindigkeiten hätte fatale Folgen. Die Mehrzahl der Motorradfahrer ist sich aber der Gefahr bewusst, die mit einem Motorrad verbunden ist. Entsprechend werden die Geschwindigkeiten gewählt, um das eigene Risiko und auch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer so weit wie möglich zu reduzieren.

Wird ein Personenschaden verursacht, können die sogenannten Ersatzleistungen schnell Dimensionen annehmen, die ohne eine ausreichende Versicherungsleistung nicht mehr zu begleichen wären. Natürlich kommt es bei einem Motorrad auf den richtigen Schutz der Maschine an. Der Versicherungsnehmer hat hier die Möglichkeit, zwischen ­der kostenintensiven Vollkasko und der deutlich günstigeren Teilkasko zu unterscheiden. Besonders bei Neufahrzeugen ist eine Vollkaskoversicherung ratsam, da sie zusätzlich zu den Grundleistungen noch weitere Absicherungsmöglichkeiten bietet. Wie hoch die jeweiligen Beitragssätze für eine solche Versicherung ausfallen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die PS-Klasse, aber auch die Art und der Hersteller des Fahrzeugs nehmen direkten Einfluss. Eine Selbstbeteiligung, ­das bedeutet, der Versicherungsnehmer übernimmt im Schadensfall eine bestimmte Summe in Eigenleistung, trägt zudem dazu bei, die Prämien niedriger zu gestalten. Auf jeden Fall sollte vor Abschluss ein genauer Blick in die Versicherungsleistungen geworfen werden.

23.03.2011