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Die Zahl der Windkraftanlagen in Deutschland steigt

Heutzutage wird immer mehr Geld in alternative Energien investiert, was die stetig zunehmende Menge an Windkraftanlagen in Deutschland beweist. Diese Möglichkeit, Strom zu erzeugen, ist vergleichsweise risikoarm.

Windkraftanlagen haben die Aufgabe, kinetische Energie – in diesem Fall, die des Windes – in Elektrizität umzuwandeln. Dabei sollen die Kräfte der Natur genutzt werden, ohne nicht erneuerbare Ressourcen zu erschöpfen. Häufig werden Windkraftanlagen in Deutschland zu sogenannten Windparks zusammengefasst. Darunter versteht man viele Windräder, die an strategisch günstiger Stelle dicht beieinanderstehen und so die Kraft des Windes an einem Ort so effektiv, wie nur möglich nutzen.

Die Geschichte der Windkraftanlagen in Deutschland geht auf die Technik der Windmühlen zurück, mit deren Kraft früher Korn gemahlen wurde. Das erste Windrad zur Erzeugung von Strom wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen. Seitdem werden immer neue Standorte gesucht und die Technik wird immer weiter verfeinert, um den Wirkungsgrad der Anlagen zu erhöhen. Zurzeit leistet die Windenergie mit einem Anteil von knapp 7 % noch vor der Wasserenergie den bedeutendsten Beitrag regenerativer Energien zur Gesamtstromversorgung.

Eine Windkraftanlage aufzustellen, ergibt nur an Orten Sinn, an denen es regelmäßig windig ist. Besonders gut eignen sich Anhöhen in ansonsten flachen Gebieten, wie es in Norddeutschland häufig der Fall ist. Mittlerweile setzt man an den Küsten auch vermehrt auf Offshore-Windparks, die im offenen Meer errichtet werden. Der Unterschied zu den an Land errichteten Anlagen besteht darin, dass die Offshore-Varianten auf eine höhere Windgeschwindigkeit ausgerichtet sind und zudem über einen besonderen Korrosionsschutz verfügen, um der aggressiven Seeluft trotzen zu können. Der Strom wird in der Regel mithilfe von Seekabeln zu den Einspeisepunkten transportiert und gelangt von dort ins Stromnetz.

Natürlich haben auch Windkraftanlagen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen. Besonders in der Anfangszeit machten sich viele Leute Sorgen über mögliche Lärmbelästigung oder Zerstörung der Landschaft. Mittlerweile jedoch steht die Mehrheit der Bevölkerung den Anlagen positiv gegenüber. Auch das Unfallrisiko ist im Vergleich zu anderen stromerzeugenden Anlagen relativ gering und gemessen an der Anzahl der Anlagen ist die Zahl der Unfälle gering.

05.03.2010