Ob Holz oder Fliesen: Terrasse abdichten gehört dazu
Egal, ob für Dach oder Garten: Die Terrasse abdichten ist wesentlicher Bestandteil des Anlegens einer Terrasse, wenn mögliche Schäden und Ärger langfristig verhindert werden sollen.
Vor allem beim Bau einer Dachterrasse sollte auf sorgfältige Planung, detaillierte Vorgehensweise und fachmännische Ausführung großer Wert gelegt werden. Nichts ist ärgerlicher, als ständig immer wieder nachzuarbeiten, Flickwerk zu betreiben und ewig nicht vom Thema wegzukommen, das längst erledigt sein sollte. Der Hauptgrund derartiger Ärgernisse liegt oft an mangelhafter Durchführung beim Terrasse abdichten. Lässt man hier den Fachmann außen vor, weil Eigenleistung im Vordergrund steht und Kosten gespart werden sollen, sollte der Bauherr selbst möglichst vom Fach sein. Hier ist der Laie sich ganz schnell unschlüssig, wie z. B. der Untergrund der Terrasse gestaltet werden sollte: soll er ausgeschachtet werden und die Halter für die Trägerbalken einbetoniert werden oder gibt es eine andere Lösung? Wie weit sollen die Träger aus dem Beton herausragen? Soll mit Split und Kies aufgefüllt werden oder reicht nur Split? Wenn ja, welche Art von Split? Und wann ist welcher Kies zum Auffüllen nötig? Wie wird das Gefälle zum Garten bzw. zum Rasen berücksichtigt? Hier ist jeder gut beraten, der sich Informationen vom Garten- oder Landschaftsgestalter holt und sich auf Internet-Recherche begibt. In den bekannten Suchmaschinen wird jeder sehr schnell fündig.
Die Vorteile vom Terrasse abdichten liegen klar auf der Hand: Wildwuchs soll eingedämmt und Unkraut verhindert werden. Aber auch hier steckt der Teufel im Detail: Unkraut und Wildwuchs können nicht automatisch ausgeschlossen werden, selbst wenn das Thema "Terrasse abdichten" detailliert bearbeitet wurde. Unter Kies und Split sucht sich auch die Natur ihren Weg, und es ist nichts Ungewöhnliches, wenn sich Grassamen dort einnisten und keimen. Möglicherweise hängt die Intensität des Unkrautwuchses von der Höhe der Split- und Kiesschicht ab. Ob es grundsätzlich eine 100 %-ige Lösung dieses Problems gibt, darüber streiten sich selbst Experten.
Eine Alternative zu Split und Kies wäre möglicherweise, Gärtnervlies zu verwenden. Ob zusätzlich oder anstelle dieser Variante sollte ebenfalls der Fachmann entscheiden. Zusätzliche Hinweise gibt es in jedem Gartencenter.
05.03.2010